Schloss
Datenbestand: Bauforschung und Restaurierung
Objektdaten
Straße: | Kirchstraße |
Hausnummer: | 7 |
Postleitzahl: | 88605 |
Stadt-Teilort: | Meßkirch |
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Regierungsbezirk: | Tübingen |
Kreis: | Sigmaringen (Landkreis) |
Wohnplatzschlüssel: | 8437078013 |
Flurstücknummer: | keine |
Historischer Straßenname: | keiner |
Historische Gebäudenummer: | keine |
Lage des Wohnplatzes: |
![]() |
Kartenansicht (OpenStreetMaps)
Objektbeziehungen
Ist Gebäudeteil von: | |
keine Angabe | |
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Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
1. Beinhaltet Bauteil: | Sog. Schlössle, Kirchstraße 7 |
Heilandskirche, Conradin-Kreutzer-Straße 19 (88605 Meßkirch)
Rathaus, Conradin-Kreutzer-Straße 1 (88605 Meßkirch)
Schuhhaus Müller, Conradin-Kreutzer-Straße 5 (88605 Meßkirch)
Ehem. Gasthof zum Löwen, Hauptstraße 26 (88606 Meßkirch)
Kath. Stadkirche St. Martin, Kirchstraße 5 (88605 Meßkirch)
Sog. Schlössle, Kirchstraße 7 (88605 Meßkirch)
Herz-Jesu Heim, Schloßstraße 22 (88605 Meßkirch)
Bauphasen
Das Renaissanceschloss wurde wohl ab 1556 (d) im Auftrag des Grafen Froben Christoph von Zimmern nach den Entwürfen des Baumeisters Jörg Schwartzenberges errichtet. Der Graben des Vorgängerbaus bedingte den Umfang der neuen Anlage. 1567 waren drei Flügel und vier Eckpavillons fertiggestellt. Der Nordflügel wurde nicht mehr vollendet. Hier steht noch der als das sog. Schlössle bezeichnete Rest der älteren Anlage von 1492. Zwischen 1567 und 1594 kam es unter Graf Wilhelm von Zimmern von Helfenstein zur Vollendung des Innenausbaus und des Äußeren. Der dendrochronologischen Untersuchung zufolge wurde 1558 (d) der Bürgersaal und 1563 die Kassettendecke des Festsaals fertiggestellt. Die im südwestlichen Flügel liegende Schlosskapelle datiert in das Jahr 1623. Das Dachwerk über dem Bürgersaal wurde 1686 (d) abgezimmert. Unter dem Fürsten Froben Ferdinand (1728-44) erfuhr das Schloss nochmals bauliche Veränderungen nach den Plänen Johann Georg Brix' und Johann Caspar Bagnatos, die sich auf wenige Änderungen im Inneren des Schlosses und der Schlosskirche als auch auf den Bau eines Reitstalls bezogen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Ausstattung der Kirche vollständig zerstört. 1738/ 39 fertigte der barocke Maler und Stuckateur Egid Quirin Asam die Stuckdekorationen und 1739 Joseph Ignaz Wegscheider das Deckengemälde.
1800 wurden im alten Schloss Beamtenwohnungen eingerichtet und das neue Schloss als fürstenbergischer Witwensitz und Unterkunft der Forstverwaltung genutzt. Mit der Profanierung der Schlosskapelle 1801 profaniert wurde diese durch Wohngeschosse unterteilt. 1946-52 erfolgte der Umbau des Schlosses zu Wohnzwecken. Seit 1961 befindet sich das Schloss im Besitz der Stadt Meßkirch und wird seit 1985 renoviert.
(1492)

- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
- Residenz- und Hofhaltungsbauten
- Schloss
(1556 - 1558)
(1556 - 1594)

- Erdgeschoss
- Obergeschoss(e)
- Dachgeschoss(e)
- Schlossanlage
- allgemein
- Residenz- und Hofhaltungsbauten
- Schloss
(1618 - 1648)

- Ausstattung
(1623)
- Sakralbauten
- Kapelle, allgemein
(1686)

- Dachgeschoss(e)
(1686 - 1687)

- Dachgeschoss(e)
(1728 - 1744)

- Ausstattung
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Stallgebäude
(1738 - 1739)

- Ausstattung
- Detail (Ausstattung)
- bemerkenswerte Wand-/Deckengestaltung
- Verwendete Materialien
- Stuck
(1800)
(1801)
(1946 - 1952)
- Wohnbauten
- Wohnhaus
(1961)
(1985 - 2020)

- Ausstattung
(2002)
- Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
- Museum/Ausstellungsgebäude
- Ausstattungsgegenstände, Architekturglieder
- kein Eintrag
- Gestaltungselemente
- allgemein
Zugeordnete Dokumentationen
- Kurzuntersuchung und Datierung des Südostturm
- Restauratorische Untersuchungen Ostflügel
- Untersuchungen und Dokumentationen Schlossgarten
- Restauratorische Untersuchung Schlossmauer
- Bauarchäologische Begleitung
- Schadensuntersuchung Dachstühle
- Proberestaurierung Portal Nr.6
- Restaurierung der Renaissancedecken
- Untersuchungen Bürgersaale
- Restauratorische Untersuchung Westflügel
- Restauratorische Untersuchung Ostturm
- Restauratorische Untersuchung südlicher Schlossmauerturm
Beschreibung
- Siedlung
- Stadt
- Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
- Museum/Ausstellungsgebäude
Das Schlösschen zeigt in seinen noch erhaltenen Resten den Bautyp des mittelalterlichen Steinhauses mit spitzen Satteldach.
Die Wagenremise ist heute durch diverse Umbauten stark verändert und zerstört.
Zonierung:
Konstruktionen
- Decken
- Kassettendecke
- Gewölbe
- Tonnengewölbe
- Dachform
- Satteldach
- Zeltdach/Pyramidendach/-helm