Wohnhaus, ehem. Scheune
ID:
175185994521
/
Datum:
24.11.2012
Datenbestand: Bauforschung
Datenbestand: Bauforschung
Objektdaten
Straße: | Ochsengasse |
Hausnummer: | 14 |
Postleitzahl: | 73099 |
Stadt-Teilort: | Adelberg |
|
|
Regierungsbezirk: | Stuttgart |
Kreis: | Göppingen (Landkreis) |
Wohnplatzschlüssel: | 8117001001 |
Flurstücknummer: | keine |
Historischer Straßenname: | keiner |
Historische Gebäudenummer: | keine |
Lage des Wohnplatzes: |
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Kartenansicht (OpenStreetMaps)
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Keller (73099 Adelberg, Kirchstraße 2)
Wohnhaus, Schondorferstraße 2 (73099 Adelberg)
Wohnhaus, Schorndorferstr. 5 (73099 Adelberg)
Wohnhaus, Schondorferstraße 2 (73099 Adelberg)
Wohnhaus, Schorndorferstr. 5 (73099 Adelberg)
Bauphasen
1. Bauphase:
(1569 - 1570)
(1569 - 1570)
Älteste, vereinzelt erhaltene Gerüstständer datieren in die Zeit um 1569 (d). Zu dieser Zeit wurde das Gebäude als Scheune genutzt.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune
Konstruktionsdetail:
- Holzgerüstbau
- Hochfirstständergerüst
2. Bauphase:
(1655 - 1699)
(1655 - 1699)
Im Verlauf der 2. Hälfte des 17.Jhs. wird an der ostwärtigen Traufe des Kernbaus eine Tenne angebaut. Der Altgrundriss erhält einen Querflur. In diesem Zusammenhang erfolgte auch der Einbau der noch teilweise erhaltenen Zwischendecke. Spätestens jetzt wird der Keller angelegt. Mit diesem Umbau wird das Gebäude zum landwirtschaftlich genutzten Wohnhaus.
Betroffene Gebäudeteile:

- Untergeschoss(e)
Bauwerkstyp:
- Wohnbauten
- Wohnhaus
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune mit Sondernutzung
3. Bauphase:
(1755 - 1855)
(1755 - 1855)
Im 18./19. Jh. wurden die bislang am Straßengiebel liegenden Wohnräume an den Rückgiebel verlegt. Ein Teil der Tenne wird zur Küche, die alten Wohnräume werden zum Teil als Heulager zweckentfremdet.
Betroffene Gebäudeteile:
keine
4. Bauphase:
(1855 - 1955)
(1855 - 1955)
Der umfangreichste Verlust an historischer Bausubstanz ist auf die Veränderungen im Wirtschafts- und Dachbereich zu sehen.
Movens für die Erneuerung der Stallwände und der straßenseitigen Decke war gewiss die Sanierung der maroden Bausubstanz.
Zum weiteren Verlust bauhistorisch interessanter Befunde führte der Anbau im Süden. In diesem Bereich wurden die Wände der alten Tenne durch Wände aus Backstein ersetzt.
Movens für die Erneuerung der Stallwände und der straßenseitigen Decke war gewiss die Sanierung der maroden Bausubstanz.
Zum weiteren Verlust bauhistorisch interessanter Befunde führte der Anbau im Süden. In diesem Bereich wurden die Wände der alten Tenne durch Wände aus Backstein ersetzt.
Betroffene Gebäudeteile:

- Anbau
Konstruktionsdetail:
- Verwendete Materialien
- Backstein
Zugeordnete Dokumentationen
- Baualterspläne
Beschreibung
Umgebung, Lage:
keine Angaben
Lagedetail:
- Siedlung
- Stadt
Bauwerkstyp:
- Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
- Scheune mit Sondernutzung
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung):
Zweistöckiges Gebäude mit Satteldach.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zonierung:
Bei dem ältesten erkannten Holzgerüst handelt es sich um einen zweischiffigen und wohl zweizonigen Ständerbau, der ursprünglich als Scheune genutzt und erst später zu Wohnzwecken umgebaut wurde.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand):
Neben zu den Umstrukturierungen im 18./19. Jh. führte die Viehhaltung zu einem großen Substanzverlust. Zusammen mit den diversen Baumaßnahmen ("zusammengeflickten" Dach- und Deckenkonstruktion) zeigte das Gebäude z.Z. der Untersuchung ein ausgeprägtes Schadensbild.
Bestand/Ausstattung:
keine Angaben
Konstruktionen
Konstruktionsdetail:
- Dachform
- Satteldach
- Holzgerüstbau
- Hochfirstständergerüst
- Verwendete Materialien
- Backstein
Konstruktion/Material:
Die Nadelhölzer des Kernbaus reichten bis zur ehemaligen Dachbasis. Von diesem Ständergerüst sind im EG 3 bzw. 4 Hölzer erhalten. Im Obergeschoss beläuft sich die Zahl auf max. 6 Ständer. Ein dazugehöriger Wand- bzw. Deckenaufbau ist an keiner Stelle belegt. Allenfalls innerhalb der Westwand des Obergeschosses könnten Altteile unter dem Putz verborgen sein.
Profunde Aussagen zur ursprünglichen Nutzung sind aus Mangel an Bausubstanz nicht möglich.
Einige Indizien (kein Keller, kein Nachweis einer originalen Decke) legen eine Nutzung als Scheune nahe.
Profunde Aussagen zur ursprünglichen Nutzung sind aus Mangel an Bausubstanz nicht möglich.
Einige Indizien (kein Keller, kein Nachweis einer originalen Decke) legen eine Nutzung als Scheune nahe.